Europäische Integration

Eine interaktive Übersicht der europäischen Integration

5 Motive der europäischen Integration nach dem Zweiten Weltkrieg

Neues Selbstverständnis

Abkehr vom Nationalismus, Aufbau eines demokratischen Europas

Sicherheit und Frieden

Verhütung künftiger Kriege, Abwehr externer Bedrohungen

Freiheit und Mobilität

Freier Verkehr von Personen, Waren, Kapital und Informationen

Wirtschaftlicher Wohlstand

Gemeinsamer Markt, wirtschaftliche Stabilität und Prosperität

Gemeinsame Macht

Ausgleich zu Supermächten, Wiederherstellung der internationalen Rolle Europas

5 Zentrale Organe der Europäischen Union

Die Organe der Europäischen Union bilden ein System aus politischer Lenkung (Europäischer Rat), Gesetzgebung (Rat der EU), Ausführung (Europäische Kommission), demokratischer Kontrolle (Europäisches Parlament) und Rechtsprechung (Europäischer Gerichtshof).

Rat der Europäischen Union

Wichtigstes Gesetzgebungsorgan, halbjährlicher rotierender Vorsitz

Europäische Kommission

Ausführendes Organ, Sitz in Brüssel

Der Europäische Rat

Gipfel der Staats- und Regierungschefs, gibt die politische Richtung vor

Das Europäische Parlament

Direkt gewähltes Vertretungsorgan der EU-Bürger

Der Europäische Gerichtshof

Rechtsprechungsorgan der EU

7 Erweiterungsrunden 1973–2013

01.01.1973
Beitritte von Dänemark, Irland und Großbritannien
01.01.1981
Beitritt von Griechenland
01.01.1986
Beitritte von Portugal und Spanien
01.01.1995
Beitritte von Österreich, Schweden und Finnland
01.05.2004
Beitritte von Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern
01.01.2007
Beitritte von Bulgarien und Rumänien
01.07.2013
Beitritt von Kroatien

10 Meilensteine der Vertiefung

1952: EGKS
1958: Römische Verträge
1967: Fusionsvertrag
1987: EEA
1993: Maastrichter Vertrag
1999: Amsterdamer Vertrag
2003: Nizza-Vertrag
2005: EU-Verfassungsvertrag
2009: Lissabon-Vertrag
2021: Brexit

Quellen